Project COLLAPSE

 

COLLAPSE – das ist die Abkürzung für “Corrosion of Lead and Lead-Tin Alloys of Organ Pipes in Europe”

zu deutsch: Korrosion von Blei- und Blei-Zinn-Legierungen von Orgelpfeifen in Europa. 
An diesem Projekt beteiligt sind die vier Länder Deutschland, Italien, Dänemark und Schweden. Schweden hat die Federführung. Denn an der Universität Göteborg gibt es mit dem Göteborg Organ Art Center – GOArt – ein internationales Forschungs- und Entwicklungszentrum für Orgelmusik und Instrumentengeschichte. 

 

Außerdem ist das Department of Environmetal Inorganic Chemistry der Universität Göteborg beteiligt. Italien stellt mit dem Metallurgischen Institut der Universität Bologna die Untersuchung neuer Materialien zur Verbesserung existierenden Materials.



 

Die Niederlande und auch Italien bieten jeweils zwei historische Orgeln auf, in denen der Zustand alter Orgelpfeifen verglichen werden kann.In Deutschland steht das wohl wertvollste Instrument: die Stellwagenorgel in St. Jakobi zu Lübeck, die zum Ausgangspunkt dieses in der Welt einmaligen Forschungsprojekts wurde, nachdem auf Anregung von KMD Armin Schoof schon vor Jahren Experten zusammenkamen, um die zunächst “Bleifraß” genannten Schäden an der historischen Orgel zu diskutieren.

 

Die fünf Orgeln stehen in:



• Lübeck: Stellwagenorgel in St. Jakobi (korrodiert)


• L’Aquila (Italien, nördlich von Rom):
 Basilica di Santa Maria di Collemaggio (korrodiert)


• Ponte in Valtellina (Italien, östlich des Comer Sees):
 Chiesa Madonna di Campagna (nicht korrodiert)


• Oegstgeest (Niederlande, nördlich von Den Haag):
 Groene of Willibror-duskerk (korrodiert)


• Amsterdam (Niederlande): Waalse kerk (nicht korrodiert)




 

Weitere Informationen über das Projekt finden Sie in diesen PDFs:

Das Projekt (Deutsch) 1,1 MB
Die Partner und Ihre Aufgaben (Deutsch) 0,3 MB
Das Göteborg Organ Art Center (GOArt) 1,2 MB
Die Orgeln in St. Jakobi, Lübeck (Deutsch) 0,8 MB
Korrosion an Orgelpfeifen (Deutsch) 1,1 MB
Organ failure (English) 0,7 MB
NATURE | VOL 427 | 1 JANUARY 2004 (English) 0,7 MB

 

Den hierfür notwendigen, aktuellen Acrobat Reader finden Sie hier:
 Hier klicken!

 

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