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Kunst und Seefahrt in St. Jakobi

 

Ein beredtes Zeugnis von der Verbindung St. Jakobis mit der Seefahrt gibt das Inventar, geben insbesondere die Kunstwerke. Im Mittelpunkt stehen zwei Gemälde. Das älteste ist das von der Gilde der Bergenfahrer gestiftete Gedenkbild an den Schiffer Thomas Köster, der am 31. Oktober 1508 vor der schwedischen Westküste unterging. Das andere (1566 entstanden) zeigt auf einem Dreimaster den ersten evangelischen Schiffsgeistlichen Sveder Hoyer inmitten der Besatzung: Es erinnert an den damals jüngsten Jakobi-Geistlichen, der im Jahr zuvor erst 28jährig an einer Seuche an Bord während des Siebenjährigen Krieges gestorben war.

 

Eine Reihe von Wandleuchtern sind ebenfalls mit maritimen Motiven versehen. Vier von ihnen hat 1543 die Schiffergesellschaft gestiftet, wobei teilweise Schiffstypen mit abgebildet sind. Aus demselben Jahr stammt ein Wandleuchter der Zunft der Heringspacker. Einen weiteren haben 1637 die Prahmherren und Prahmschreiber der Nowgorod-Fahrer gestiftet.

Endlich weisen die Kirchenfenster alte Glasmalereien auf – vom Wappen der Schiffergesellschaft und einem Segelschiff mit dem lübischen Adler-Wappen von 1542 bis zu einem Schifferwappen von 1767.

 

 

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