St. Jakobi zu Lübeck

 

Nähert man sich der Stadt zu Schiff von Norden, erscheinen an einem bestimmten Punkt des Weges die mächtigen sieben Kirchtürme, allen voran der Turm Jakobis, unverwechselbar mit seinem von vier Kugeln eingefassten Helm.

 

St. Jakobi ist die Kirche der Seefahrer

Denn im Norden der Stadt lebten seit der Zeit der Hanse nahezu alle, die mit der Seefahrt zu tun hatten. Auch die Schiffe der Fernhandelskaufleute lagen hier, worauf z. B. der Straßenname Engelsgrube („Englische Grube“) hinweist.

 

So entwickelte sich St. Jakobi zur Kirche der Seefahrer, Bootsleute und Fischer. Seit den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts liegt in der nördlichen Turmkapelle das Rettungsboot 2 des 1957 untergegangenen Großseglers „Pamir“ als ein Mahnmal – und das erhob St. Jakobi nun in den Rang einer Nationalen Gedenkstätte der zivilen Schifffahrt.  –> Gedenkstätte

 

Doch St. Jakobi ist auch Kirche der Pilger

Jakobus der Ältere, der Schutzheilige der Wallfahrer, tritt uns in vielfältiger Form – mit Muschel-Motiv und Pilgerstab – im Gotteshaus entgegen. Die Muschel ist heute noch Signum der Kirche (früher wurde es ergänzt durch zwei gekreuzte Pilgerstäbe).  –> Pilgerherberge

 

Und St. Jakobi ist die Kirche der Orgeln

Die beiden berühmten historischen Instrumente mit ihrer erhaltenen Substanz aus dem 15. und 16. Jahrhundert imponieren klanglich ebenso wie ihre großartigen Prospekte optisch in ihrer interessanten Vereinigung von Stilelementen der Gotik, der Renaissance und des Barock.  –> Die Orgeln

 

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